Mit der Föderalismusreform des Grundgesetzes ist die Verantwortung für die Heimgesetzgebung von der Bundesebene in die Länderverantwortung übergegangen. Zwar gilt das bundesweite Heimgesetz weiter, allerdings nur soweit, wie die Bundesländer nicht selbst gesetzgeberisch aktiv werden.

Die Bundesländer haben einen unterschiedlichen Ehrgeiz an den Tag gelegt, eigene gesetzgeberische Strukturen zu schaffen. So hatten etwa Baden-Württember, Bayern und Nordrhein-Westfalen recht schnell eigene Gesetze nicht nur erarbeitet, sondern auch beschlossen, während andere Länder bis zum heutigen Tag noch nicht einmal einen Entwurf vorgelegt haben.

Allerdings gehören zu einem vollständigen Heimgesetz auch die einschlägigen Rechtsverordnungen, die insbesondere die Anforderungen an das Personal, die räumliche Struktur und die umzusetzende Mitwirkung der Bewohner definieren. Hier sind bisher nur Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern weit vorangeschritten.

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